Editorial

Das Dietzenbach Magazin von außen betrachtet. Das Wort hat die Praktikantin.

Hallo liebe Leute,

als ich klein war, hatten meine Eltern einen Messstab an einem Türrahmen befestigt. Darauf waren Prinzessinnen und Ritter und Drachen gemalt und ich liebte es, mich alle halbe Jahr davor zu stellen, damit mein Vater in einem feierlichen Zeremoniell festhalten konnte, wie groß ich geworden war. Es waren oft die äußeren Anlässe, die ich anstrebte. Bald war ich groß genug, um in den Kindergarten zu kommen. Und bald bereit für die Schule. Was ich als Kind nicht bewusst erfassen konnte, war die innere Entwicklung, die mit dem äußeren Wachstum voranschritt. Das waren die Punkte in meinem jungen Leben, die meine Mutter sorgfältig in einem Buch festhielt. „Heute haben wir das erste Mal ein Brettspiel zusammen gespielt“, steht da etwa.
Ein solches Buch gibt es für Dietzenbach leider nicht. Und auch keine Messlatte, die eine Ausdehnung angeben würde. Aber die Kreisstadt, so wie wir sie heute kennen, ist wohl gewachsen. „Du bist aber groß geworden“, würden die Tanten sagen, die nach langer Zeit wieder einmal zu Besuch kommen. „Und du hast deine Chancen genutzt und dich positiv entwickelt“, würden sie hinzufügen. Denn es sind die vielen kleinen Einheiten, die neben einer klugen Stadtplanung das Wachstum eines Ortes ausmachen, der inmitten von Rhein-Main zunehmend an Attraktivität gewonnen hat. Schauen Sie sich etwa an, wie kleinere Unternehmen, zum Beispiel der Karosseriebauer Dipsel ganz handfest zur Entfaltung der Stadt beitragen, wie Firmen, etwa der Elektroanlagenbauer EAB, die MAINGAU Energie und die Stadtwerke Dietzenbach sich engagieren. Natürlich hat es nicht „Zack“ gemacht und das einstige Dörfchen im Wiesengrund war plötzlich eine schöne Stadt. Aber ganz ehrlich: Ans Herz gewachsen ist mir Dietzenbach schon lange.

Ihre Praktikantin


… bis demnächst in der Kreisstadt
Ihre Praktikantin

ab 24.5. in Ihren Briefkästen in Dietzenbach