Fernwärme: Wohlbefinden, wirtschaftliche Sicherheit und ein gutes Umweltgefühl

Die Wärme genießen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun: Wer mit Fernwärme heizt, setzt nicht nur auf Wohlbefinden im Zuhause. Die hohe ökologische Qualität der Energie ist zugleich ein wesentlicher Baustein im Klimaschutz.
Es ist ganz einfach: Wie in einem riesigen Zentralheizungssystem bringt heißes Wasser über isolierte Rohre die wohlige Wärme in das Domizil. Heizungsanlage oder Schornstein sind nicht nötig, Brennstoff muss nicht beschafft werden. Gebraucht wird lediglich die Kompaktstation, an der die Wärme an den hausinternen Heiz- und Warmwasserkreislauf übergeben wird. Eine Wärmebedarfsberechnung wird beim Neubau vom Architekten oder einem vom Bauherrn beauftragten Energieberater angefertigt.
Die Energieversorgung Dietzenbach GmbH (EVD) bezieht die Fernwärme für die Kreisstadt bei der Energieversorgung Offenbach AG (EVO). Produziert wird sie in Heizkraftwerken in einem Wärmeverbundsystem, unter anderem im Müllheizkraftwerk Heusenstamm.

Wer mit Fernwärme heizt, leistet einen wesentlichen Beitrag zu Energieeffizienz und Klimaschutz

Schon als die Stadtverordneten die Dietzenbacher „Satzung zur Fernheizung“ in den Jahren nach der Stadtwerdung verabschiedeten, basierte sie auf „Gründen des öffentlichen Wohls, des Umweltschutzes, insbesondere der Reinhaltung der Luft“. Das ist heute wichtiger denn je. Wer mit Fernwärme heizt, trägt zu einer positiven Umwelt-Gesamtbilanz bei, indem er den Aufwand der nicht-erneuerbaren Primärenergie deutlich verringert. Was auch für zusätzliche Aufwände wie Förderung, Aufbereitung, Transport und Umwandlung der Energieressourcen gilt. In einem aktuellen Gutachten attestiert das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) der Dietzenbacher Fernwärme gute Noten bei nur einem Drittel der Primärenergieaufwände im Vergleich zu Öl- oder Erdgas-Heizungen. Bei den Treibhausgasen liegt die Fernheiz-Methode gar deutlich unter dem Ausstoß der Öl- und Gasbrennwertsysteme. Weiter bestätigt das Institut: „Bei Emissionen an Luftschadstoffen wie Feinstaub, Ruß, Schwefeldioxid oder Kohlenmonoxid trägt die Fernwärme zu einer niedrigen Immissionsbelastung im Versorgungsgebiet Dietzenbach bei“.

Im Vergleich mit anderen Versorgungsarten schneidet die Fernwärme der EVD gut ab

Auch in der Wirtschaftlichkeit bestätigt das Institut ifeu, dass die Fernwärme in Dietzenbach im Vollkostenvergleich eine attraktive und sichere Lösung für Einfamilienhäuser darstellt. Das Büro für Energiewirtschaft und technische Planung (BET) bestätigt diese Einschätzung: „Das Preissystem der EVD ist stimmig und bietet auch durch die Einführung eines Wahltarifes, dem EVDbasic, einen zusätzlichen, attraktiven Tarif insbesondere für Privathaushalte“.

Das alles ist eine gute Basis für die Zukunft

Denn die Teams der Energieversorgung Dietzenbach denken heute schon weiter als an den nächsten Tag. Die Ideenwerkstatt beschäftigt sich unter anderem mit den Projekten „Wärme aus Abwasser“ und „Alternative Erzeugungsmöglichkeiten für Wärme“.
Darüber hinaus wird auch das Thema „Digitalisierung“ in Zukunft wichtiger. Hier sollen zukünftig mehr Serviceleistungen auch digital angeboten und Informationen so noch schneller ausgetauscht werden. Das spart Zeit und Kosten! Davon profitieren auch die Kunden in dem attraktiven Tarif EVDbasic.

Tarife

EVDsmart für Verbraucher mit einer Anschlussleistung bis zu 45 kW.
EVDbasic ein Wahltarif für Kunden mit einer Anschlussleistung bis zu 45 kW
EVDplus für Großverbraucher mit einer Anschlussleistung von mehr als 45 kW

Was ist was?
Grundpreis: Kosten, die vom individuellen Wärmeverbrauch unabhängig sind, wie Anschlüsse und Pflege des Fernwärmenetzes
Verbrauchspreis: tatsächlich verbrauchte Wärmemenge
Verrechnungspreis: Kosten für Zählerablesung, Abrechnung und Service
Imissionspreis: Zukauf von CO2-Zertifikaten
Preisänderungsklausel: bildet die Kostenentwicklung für die bezogene Wärme und die Verteilung der gelieferten Wärme ab.
Berücksichtigt sind Indices,  herausgegeben vom Statistischen Bundesamt, die die Entwicklung der Kosten auf Basis der Preise am Markt neutral und nachvollziehbar aufzeigen
Fernwärmeprojekt: eine Dietzenbacher Arbeitsgruppe hat unter dem Blickwinkel der zukünftigen Entwicklungen Fragen zu Umweltfreundlichkeit, Technik, Kosten und Systemen betrachtet. Einbezogen waren Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie das Institut für Energie- und Umweltforschung und das Büro für Energiewirtschaft und technische Planung

Foto: ©Shutterstock/paffy

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