Der digitale Hotspot im Kreis Offenbach

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Die Digitalisierung ist in vollem Gange. Sie betrifft uns alle und sorgt für einen umfangreichen Wandel in jedem Lebensbereich. Wie wir einkaufen, wie wir Musik hören, wie regiert wird, datenbasiertes Handeln verändert unser Leben auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Ebene.
Aufgesprungen auf diesen Zug Richtung Zukunft ist beispielhaft früh die Kreisstadt Dietzenbach. Wie eine Analyse der Unternehmensberatung PWC zu den 25 bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands hinsichtlich ihrer Digitalisierung zeigt, haben noch lange nicht alle Kommunen damit begonnen, sich auf den Weg in die digitale Zukunft zu machen. Vor allem bei den Online-Angeboten und der Breitbandversorgung besteht Nachholbedarf.

Dietzenbach hat die Vorreiterrolle übernommen

„Bereits vor mehr als fünf Jahren haben wir gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Rogg Überlegungen dazu angestellt, welche digitale Infrastruktur es in der Kreisstadt gibt, wer die Anbieter sind und wie die zukünftige Entwicklung aussehen wird“, berichtet Michael Krtsch, Chef der städtischen Wirtschaftsförderung (Business.Partner.Dietzenbach). Dabei lag der Fokus stets in dem Ansatz, höchstmögliche Markttransparenz zu schaffen, die unterschiedlichen Anforderungen der Unternehmen am Standort kennenzulernen und für ein breites Angebotsportfolio am Wirtschafts- und Wohnort Dietzenbach zu sorgen.
„Das Ergebnis unserer Aktivitäten kann sich nun sehen lassen“, freut sich der Wirtschaftsförderer. Ist doch Dietzenbach die erste Stadt im Kreis Offenbach, die in den Stadtkernen ein kostenloses öffentliches WLAN anbietet, und die erste Stadt in Hessen, die bis Ende des Jahres 2017 in allen Gewerbegebieten einen flächen-
deckenden Glasfaserausbau (FTTH – Fibre to the Home) erhält, umgesetzt durch die Deutsche Glasfaser Business GmbH. Zusätzlich wird das gesamte Stadtgebiet durch die Deutsche Telekom AG aufgerüstet, auf Basis der modernen Vectoring-Technologie.

Die Zukunft ist gesichert

Die digitale, infrastrukturelle Zukunftsfähigkeit der Kreisstadt ist somit bereits heute gesichert und Dietzenbach ist damit Vorreiter im gesamten Kreisgebiet.
Das zeigt, welche Rolle eine Stadt in einer Gesellschaft spielen kann, in der schon heute mehr als 20 Milliarden Geräte und Maschinen über das Internet vernetzt sind und es bis zum Jahr 2030 rund eine halbe Billion sein werden. „Das ist ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit und wir verschaffen uns damit auch einen weiteren, attraktiven Standortvorteil bei der Vermarktung unserer Gewerbeflächen“, sagt Bürgermeister Jürgen Rogg.
Hervorzuheben ist darüber hinaus die bereits seit dem Jahr 2012 bestehende Versorgung im Privatkundenbereich durch UnityMedia (Kabelnetz) und im Gewerbegebiet durch Entega Medianet GmbH (Glasfasernetz). Und wem das alles noch nicht reicht, der kann im gesamten Stadtgebiet auf die Dienstleistungen des heimischen, mittelständischen Unternehmens „Milde Software Solutions“ (MSS) zurückgreifen. Die Experten bieten ein „Wireless Breitbandnetz“ an und versorgen die Kunden mit hochleistungsfähiger Funktechnologie.
Die viel diskutierte „digitale Zukunft und digitale Transformation“ ist in Dietzenbach also bereits Gegenwart, „das wissen Unternehmer und Bewohner zu schätzen“, teilt Wirtschaftsförderer Krtsch mit. „Und wir beweisen einmal mehr, dass Dietzenbach ein moderner, innovativer und dynamischer Wirtschafts- und Wohnstandort in der Metropolregion Frankfurt RheinMain ist“, fügt Bürgermeister Rogg hinzu.

Digitale Infrastruktur in Dietzenbach © Dietzenbach Magazin

Wirtschaftsförderung der Kreisstadt Dietzenbach
Michael Krtsch
Stabsstelle Wirtschaftsförderung
Europaplatz 1
63128 Dietzenbach
Tel. 06074 373-843, 0151 46723001
krtsch@dietzenbach.de
www.dietzenbach.de

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